Entwurmung – Wurmkur oder Kotuntersuchung?

Eine Entwurmung erfolgt in regelmäßigen Abständen unabhängig davon, ob die Katze tatsächlich mit Würmern infiziert ist. Als alternatives Vorgehen bietet sich eine regelmäßige Kotuntersuchung durch den Tierarzt an. Aber kann eine Kotuntersuchung die Wurmkur wirklich ersetzen?

Katze - Wurmkur oder Kotuntersuchung

Viele Katzenhalter verzichten auf Wurmkuren, um Ihren Schützlingen die möglichen Nebenwirkungen zu ersparen. Sie setzen auf regelmäßige Kotuntersuchungen, um die Katze nur im Fall eines Wurmbefalls zu behandeln.

Demgegenüber hat sich jedoch die Praxis durchgesetzt, regelmäßig Entwurmungen mit Wurmkuren durchzuführen und dabei auf eine vorhergehende Diagnose zu verzichten. Warum ist das so?

Kotuntersuchung vs. Wurmkur - Eine Frage der Sicherheit

Für eine regelmäßige Wurmkur sprechen folgende Gründe:

  • Katzen infizieren sich relativ häufig mit Würmern. Regelmäßige Wurmkuren sind bei der Bekämpfung von Würmern effektiver und weniger aufwendig.
  • Eine Kotuntersuchung kann einen Wurmbefall nicht in allen Entwicklungsphasen nachweisen. Ein Nachweis gelingt erst, wenn die Würmer geschlechtsreif sind und Eier legen, die sich dann im Kot finden lassen.
  • Eine Entwurmung mittels Wurmkur bietet einen umfassenderen Schutz, weil die Würmer in allen Entwicklungsstadien beseitigt werden.
  • Hinsichtlich der Kosten macht es wenig Unterschied, ob regelmäßig Wurmkuren oder Kotuntersuchungen durchgeführt werden.

Trotz des besseren Schutzes von Wurmkuren, sind regelmäßige Kotuntersuchungen grundsätzlich eine gleichwertige Alternative zu Wurmkuren. Der Vorteil: Finden sich keine Hinweise auf einen Wurmbefall, kann der Katze die Entwurmung erspart werden.

Zudem sind die Gefahren, die daraus für Katze und Mensch entstehen können, hierzulande sehr überschaubar. Letztlich bleibt die Entscheidung zwischen Wurmkur* und Kotuntersuchung daher dem Katzenhalter überlassen.

Was sollten Sie bei einer Kotuntersuchung beachten?

Nach Angaben der ESCCAP (European Scientific Counsel Companion Animal Parasites) ist eine Kotuntersuchung nur dann eine gute Alternative zur regelmäßigen Entwurmung, wenn auch die Kotuntersuchung regelmäßig durchgeführt wird – und zwar optimalerweise in einem Abstand von jeweils 4 Wochen, also 12-mal pro Jahr.

Zusätzlich ist die Ergänzung des Futters mit speziellen Nährstoffen* eine sinnvolle Maßnahme, um die Immunabwehr Ihrer zu stärken und das Risiko einer Infektion zu verringern.

Haushalten mit Kindern ist jedoch die regelmäßige Entwurmung mittels Wurmkur zu empfehlen. Denn eine mit Sicherheit wurmfreie Katze senkt die Ansteckungsgefahr für Menschen, die Kontakt mit der Katze haben. Kotuntersuchungen können diese Sicherheit nur bedingt bieten.

Wie läuft eine Kotuntersuchung ab?

Eine Kotuntersuchung können Katzenhalter beim Tierarzt veranlassen, um die Exkremente auf Wurmeier untersuchen zu lassen. In den meisten Praxen erhalten Sie dafür kleine Röhrchen, mit denen Sie an 3 aufeinander folgenden Tagen Kot Ihrer Katze sammeln. Der Tierarzt kann dann einen möglichen Wurmbefall diagnostizieren, die Wurmart bestimmen und eine passende Wurmkur verschreiben. Alternativ kann man eine Kotuntersuchung auch von zu Hause aus über das Internet durchführen.

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