Die häufigsten Katzenkrankheiten und ihre Symptome

Welche Katzenkrankheiten treten häufig auf und bei welchen Symptomen sollten Sie hellhörig werden?

Kranke Katze bei Tierarzt

Virale Katzenkrankheiten

Genau wie beim Menschen stehen virale Infekte der Atemwege in punkto Erkrankungshäufigkeit bei Katzen an oberster Stelle. Erkältungen, die mit Symptomen wie Abgeschlagenheit, Schnupfen und Husten einhergehen, sind jedoch vergleichsweise harmlose Viruserkrankungen, die nach einiger Zeit von selbst wieder verschwinden.

Alles andere als harmlos sind jedoch fortschreitende Katzenkrankheiten, die tödliche Folgen haben können, wenn sie nicht behandelt werden. Dazu gehören vor allem Katzenschnupfen (nicht zu verwechseln mit einem gewöhnlichen Schnupfen), Katzenseuche, Leukose und Bauchfellentzündung bei Katzen.

Allen diesen Katzenkrankheiten gemein sind Symptome wie andauernde Abgeschlagenheit, Appetitmangel und Fieber. Typisch für Katzenschnupfen ist ein wässriger Nasen- und Augenausfluss, der mit der Zeit eitrig werden kann. Bei allen Viruserkrankungen können Symptome wie Erbrechen, Durchfall und Gewichtsverlust hinzukommen.

Parasitenbefall bei Katzen

Ein Parasitenbefall ist zwar streng genommen noch keine Krankheit, aber Parasiten sind nicht zuletzt als Überträger vieler Krankheiten bekannt. Zudem kann ein Parasitenbefall selbst Symptome wie Erbrechen, Durchfall oder Juckreiz verursachen. Auch schwerere Folgen wie Mangelernährung, Lähmungserscheinungen und Blutarmut bis hin zum Tod der Katze sind bei einem dauerhaft unbehandelten Befall möglich.

Ein vorbeugender Parasitenschutz gehört deshalb zum A und O einer artgerechten Katzenhaltung. Die wichtigsten Maßnahmen haben wir im Artikel '6 Tipps zum Schutz vor Parasiten' zusammengestellt.

Die 8 häufigsten Katzenkrankheiten

Die häufigsten Katzenkrankheiten

Klicken Sie sich durch die 8 häufigsten Katzenkrankheiten und lesen Sie, was Sie zur Vorbeugung tun können.

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Häufige Alterserkrankungen bei Katzen

Im Alter lassen Beweglichkeit, Abwehrkräfte und Körperfunktionen auch bei Katzen allmählich nach. Die Wahrscheinlichkeit schwerer Erkrankungen nimmt also deutlich zu. Das gilt vor allem für folgende Katzenkrankheiten:

Chronische Niereninsuffizienz

Die chronische Niereninsuffizienz, in deren Verlauf die Nierenfunktion der Katze immer mehr abnimmt, ist durch eine schleichende Symptomatik gekennzeichnet. Die Katze ist sehr durstig und trinkt mehr, so dass sie häufiger pinkelt. Zudem ist sie schlapp und hat kaum Hunger – auch Erbrechen und verstärkter Maulgeruch können hinzukommen. Schreitet die Erkrankung weiter voran, führt die schwächelnde Nierenfunktion besonders bei älteren Katzen häufig zum Tod.

Schilddrüsenüberfunktion

Eine Schilddrüsenüberfunktion ist eine hormonelle Katzenkrankheit, die zu einer erhöhten Produktion von Schilddrüsenhormonen führt. Darunter leiden sämtliche Körperfunktionen wie Herzschlag und Blutdruck, so dass der Energiebedarf steigt. Obwohl die Katze mehr Nahrung zu sich nimmt, verliert sie in der Folge an Gewicht. Auch Durchfall, Erbrechen und Atemnot können auftreten. Organe wie Herz und Nieren können dabei auf Dauer Schaden nehmen können.

Katzendiabetes

Diabetes führt bei Katzen wie bei Menschen zu einem steigenden Blutzuckerspiegel und zu einer allmählichen Schwächung des Immunsystems. Zudem stellen sich starker Durst, Abgeschlagenheit und Gewichtsverlust bei gleichzeitigen Heißhungerattacken ein. Katzendiabetes ist durch eine regelmäßige Insulinversorgung der Katze gut behandelbar.

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